
Wie ein wenig Puzzeln den Tag rettet
Drei Bisse für Mark und keiner für mich auf demselben Stück Wasser. Als wir begriffen, dass es subtil sein musste, folgte ein Zander von 75 Zentimetern.
Fischart
Zander ist der Fisch, für den die meisten Gäste kommen, und das niederländische Delta ist in ganz Europa dafür bekannt. Auf dem Hollands Diep, dem Haringvliet und in der Biesbosch findest du sie an Steinkanten, bei Buhnen, zwischen den Pflanzen und an Strukturen am Grund. Rekorde von 72 und 75 Zentimetern kamen hier an Bord.
Zander ist wählerischer als Hecht. Er beißt in Schüben, und es dauert manchmal Stunden, bis du weißt, welchen Schub du brauchst. Deshalb ist ein ganzer Tag öfter die richtige Wahl als ein halber. Du lernst, eine Stelle zu lesen und warum ein kleiner Köder an einem Tag alles bringt und am nächsten nichts.
Kurz gefasst
Im Sommer angeln wir am häufigsten auf Zander. Mitten am Tag ist es schwierig, denn dann ist der Fisch passiv. Die letzte Stunde vor der Dunkelheit ist fast immer der beste Moment, weil sich das Wasser etwas erwärmt hat und die untergehende Sonne den Fisch zum Jagen bringt.
Im Frühjahr ziehen Zander und Barsch zum Laichen ins Flache. Flache Platten knapp außerhalb der Strömung, mit Steinen und Pflanzenresten am Grund, sind dann gute Plätze. Liegt tieferes Wasser in der Nähe, ist es noch besser.
Im Herbst und Winter steht der Fisch tiefer und wir angeln öfter vertikal. Die Bisse sind dann hart und kurz, also hältst du deine Rute gut fest.
Wir machen zwei Dinge. Wir werfen an Steinkanten und Buhnen entlang mit einem Crankbait, und durch die Pflanzen mit einem Chatterbait oder einem kleinen Shad von unter zehn Zentimetern. Vertikal angeln wir direkt unter dem Boot mit der Rute nach unten, mit einem größeren Shad.
Die wichtigste Lektion ist, dass es oft subtil sein muss. Luc fängt lieber mit etwas Ruhigem an, bevor er mit einem Krachmacher darüber geht, denn ein stark vibrierender Köder kann auch abschrecken. Will der Fisch es ruhiger, funktioniert eine Pulsetail Trout, ein Köder, der nach Lucs Meinung zu Unrecht wenig genutzt wird, weil nichts einen Beutefisch natürlicher nachahmt.
Beim Vertikalangeln geht die LiveScope an. Du siehst deinen Shad über dem Grund schweben und du siehst den Fisch darauf zukommen. Löst sich ein Signal schnell vom Grund, weißt du, dass gleich etwas passiert.

Fünfundsiebzig Zentimeter, im letzten Licht
2 Berichte vom Wasser

Drei Bisse für Mark und keiner für mich auf demselben Stück Wasser. Als wir begriffen, dass es subtil sein musste, folgte ein Zander von 75 Zentimetern.

Lexi hakte einen Wels auf leichtem Gerät, und im allerletzten Drift fing Mike mit 72 Zentimetern seinen persönlichen Rekord. Beharrlichkeit zahlt sich aus.
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